100 KB ist der Sweetspot. Sie sind die größte der üblichen Formular-Grenzen und die kleinste Zielgröße, die ein typisches Handyfoto in Originalgröße erreicht – meistens ohne, dass du irgendetwas verkleinern musst.
Ein 12-Megapixel-Foto direkt aus dem Handy ist meist 3 bis 5 MB groß. Es auf 100 KB zu bringen, ist eine Reduktion um rund 97 Prozent – das klingt unmöglich, ist es aber nicht: Fotos enthalten viele weiche Flächen, die sich sehr gut komprimieren lassen. Das Ergebnis übersteht keinen harten Ausdruck oder starken Zuschnitt, sieht am Bildschirm in normaler Größe aber gut aus. Deshalb ist 100 KB und nicht 50 KB die richtige Zielgröße, wenn kein Formular dich zwingt.
Anders als auf der 20-KB-Seite lautet die Standardempfehlung hier: behalte die Originalmaße. Zusätzlich zu verkleinern kostet meist Schärfe, auf die du nicht verzichten müsstest.
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Unter 100 KB kostet jedes weiter eingesparte Kilobyte sichtbar Qualität, weil der Encoder die leichten Einsparungen schon geholt hat. Über 100 KB kommen die Einsparungen fast geschenkt. Das macht 100 KB zum Punkt, an dem sich der Charakter des Kompromisses ändert – deshalb taucht diese Zahl sowohl als Formular-Grenze auf als auch als Web-Performance-Richtwert bei Leuten, die nie ein Behördenformular gesehen haben.
Wenn du für eine Website und nicht für ein Formular komprimierst, sind 100 KB pro Bild ein vernünftiges Budget für ein Foto in voller Breite und großzügig für alles Kleinere. Dieses Ziel konsequent über eine Seite hinweg zu halten bringt für die Ladezeit mehr als jede einzelne heroische Optimierung.
Wir verkleinern dein Bild nicht und wir konvertieren es nicht in ein anderes Format. Die Zielgröße wird durch eine binäre Suche über die Encoder-Qualität erreicht: kodieren, messen, anpassen und erneut kodieren, bis das Ergebnis knapp unter deinem Wert liegt. Weil das serverseitig mit echten Encodern (pngquant, cwebp, gifsicle, libjpeg) läuft und nicht in einem Browser-Canvas, wird deutlich weiter nach unten gesucht als ein Tool im Browser das je könnte. Der Zielgrößen-Modus steht für JPG, PNG, WebP, GIF, HEIC, JXL, JP2 und JXR bereit; andere Formate fallen auf die klassische qualitätsbasierte Komprimierung zurück.